MEDIZINISCHE KLINIK UND POLIKLINIK I
Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie, Nephrologie, Endokrinologie, Diabetologie
UNIVERSITÄTSKLINIKUM BONN
Prof. Dr. Christian Strassburg












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Patienteninformation - Die PEG-Anlage


 
 
 

Kontakt:

Medizinische Klinik und Poliklinik I - Endoskopie
Gebäude 26, 1.OG

Tel.: +49 (0) 228 287 -15263
Fax: +49 (0) 228 287 -11363

Ansprechpartner:

Leitung:                 Dr. Tobias Weismüller
Abteilungsleitung:  Sr. Petra Bey
(Pflege)

Ambulante Untersuchungen:

Anmeldungen sind nicht direkt über die Endoskopie,
sondern nur über die Ambulanzen des UKB möglich,
z.B. die Hepato-Gastroenterologische Ambulanz
oder die Privatambulanz
 
     
   

Information zur perkutanen endoskopischen Gastrostomie ("PEG-Anlage")

Siehe zunächst auch unsere allgemeinen Hinweise zu endoskopischen Eingriffen.
Unter der Anlage einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (kurz "PEG-Anlage") versteht man das Einbringen einer Ernährungssonde von außen durch die Bauchdecke direkt in den Magen. Dies kann erforderlich sein, wenn Sie bzw. Ihr Angehöriger aufgrund anderer Erkrankungen, z.B. einer krankhaften Verengung der Speiseröhre oder des Mund-Rachen-Bereiches, nicht im Stande sind, die erforderliche Nahrung und Trinkmenge auf natürlichem Wege über den Mund aufzunehmen. In diesem Falle können Flüssigkeiten, spezielle Flüssignahrung und (zu einem Pulver zerkleinerte) Medikamente über eine solche Ernährungssonde direkt in den Magen verabreicht werden. Der Umgang mit einer PEG-Sonde ist nicht sehr schwierig, muss aber durch Sie bzw. pflegende Angehörige erlernt werden. Eine PEG-Sonde kann je nach zugrundeliegender Erkrankung wenige Monate bis zu viele Jahre im Körper verbleiben.
Ob eine PEG-Anlage bei Ihnen oder Ihrem Angehörigen notwendig, sinnvoll und technisch durchführbar ist, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen im Gespräch klären.

Wie bereiten Sie sich auf diese Untersuchung vor?

Analog zur Magenspiegelung (siehe dort).

Wie geht eine PEG-Anlage vor sich?

Eine PEG-Anlage geht für Sie zunächst einmal weitestgehend wie eine Magenspiegelung von statten (siehe dort). Wir führen den Eingriff immer mit Schlafmedikamenten durch (siehe dort). Wenn wir in der Untersuchung keine Hinderungsgründe finden, die gegen die Anlage einer PEG-Sonde sprechen, dann wird die Bauchdecke außen gründlich desinfiziert und steril abgedeckt. Die Bauchdecke wird nun zusätzlich zur Schlafspritze lokal betäubt und anschließend stechen wir mit einer speziellen Kanüle von außen durch die Bauchdecke in den Magen und setzen in den so entstandenen Stichkanal die Ernährungssonde ein.

Nach der PEG-Anlage

Nach dem Eingriff wird der Arzt in Abhängigkeit vom Befund festlegen, ab wann Sie wieder trinken und essen dürfen, sofern es Ihre Erkrankung Ihnen überhaupt noch erlaubt. In der Regel dürfen Sie erst wieder ab dem Folgetag essen und trinken, nachdem wir die erste Wundkontrolle bei uns in der Abteilung für Endoskopie durchgeführt haben. Das genaue Vorgehen wird der behandelnde Arzt mit Ihnen besprechen.
Ein leichtes Kratzen im Hals für etwa einen Tag nach der Untersuchung ist normal und kein Grund zur Besorgnis. Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn die Bauchdecke an der Stelle der PEG-Sondenanlage für wenige Tage schmerzhaft ist (meist wie "starker Muskelkater"). Bitte informieren Sie die Pflege oder einen Arzt z.B. bei Fieber, stärkeren Schmerzen, Blutung aus der Umgebung der Ernährungssonde oder bei Blutabgängen im Stuhlgang.


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Kontakt für Zuweiser:


Tel.: +49 (0) 228 287 -19512
Fax: +49 (0) 228 287 -9019512
e-mail: cm.med1(at)ukbonn.de

Medizinische Klinik,
Gebäude 26, 2. Etage, Raum 323


Internistischer Dienstarzt:


Bei Notfällen und medizinisch unklaren Fragen
Tel.: 0151 / 58233180


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